Monatsspaziergang im November 2025

20.11.2025

Im November habe ich einen Spaziergang um Gröbenzell gemacht.

Mir fehlte bisher die Zeit oder schönes Wetter für einen Spaziergang, aber gestern passte es. Unser Ort ist nicht groß und man kommt schnell auf Felder oder in kleine Wäldchen. Genau richtig, wenn man Bewegung im Freien braucht.

Erst einmal ging es durch diesen Fußweg.

fussweg

Vor dem Haus stehen Rosen, die noch blühen. Bei uns friert es jetzt Nachts und auch tagsüber ist es ziemlich kalt. Geschneit hat es hier aber noch nicht.

rosenblueten

Unser Ort wird von der Eisenbahn durchschnitten, für meinen Spaziergang möchte ich auf die andere Seite. Also geht es erstmal unter den Gleisen durch.

s bahn unterfuehrung

An einer Straße ist die Hauswand mit einem grafischen Muster geschmückt, die könnte man direkt als Vorlage für einen Quilt nehmen.

grafisches muster auf hauswand

Noch ein paar Schritte und ich bin auf dem Feld. Der Blick geht hier nach Osten. Das Auto fährt auf einer Straße, die die Ortsgrenze zwischen Gröbenzell und der Stadt München ist. Das bedeutet, die Bäume dahinter sind in München. Das München, das viel zu wenig Wohnraum und so exorbitant hohe Mieten hat! Ich finde diesen Anblick jedes Mal wieder erstaunlich, so nahe an der Großstadt und man sieht nichts.

stadtgrenze zu muenchen

Hier noch ein Blick auf den Ortsrand von Gröbenzell und München.

baumreihe

 

In die andere Richtung fällt mir immer im Herbst die Reihe roter Zweige des Hartriegels auf. 

hartriegelreihe

In der Sonne leuchten die Kletten.

kletten

Ich komme zurück in den Ort, mir leuchtet die gelbe Wand der Grundschule entgegen.

gelbe wand im sonnenschein

Ein Baumstamm ist von Efeu umwachsen, die Blätter und ihre Färbung ziehen meinen Blick an.

efeublaetter

Es geht weiter entlang am Gröbenbach und dem Kneippbecken.

kneippbecken

Vor dem Eingang eines der Häuser stehen steinerne Löwen, die sieht man hier öfter.

steinloewe

Vor einem anderen Haus steht noch ein Kürbisgesicht.

kuerbisgesicht

Daneben leuchten an einem Feuerdorn die roten Beeren.

feuerdorn

Jetzt komme ich wieder an den Ortsrand und gleich auf dem Feld stehen Kühe. Na, die gehören neben den Löwen auch nach Bayern. 

kuh

Auch der Trampelpfad, dem ich jetzt folge, ist wieder die Ortsgrenze von Gröbenzell.

spazierweg

Am Wegesrand sieht man Pfaffenhütchen, hoffentlich wird der in meinem Garten mal genauso schön.

pfaffenhuetchen

Vom Weg aus sieht man die Häuser am Ortsrand.

ortsrand

Mir gefällt der Samenstand, aber ich habe keine Ahnung, wie die Pflanze heißt.

samenstand

Auf dem Rückweg komme ich an einem ehemaligen Restaurant vorbei, es steht seit 2006 leer. Es hieß mal „Grüner Baum“, der Name nahm die Zukunft vorneweg. Jetzt wachsen auch auf der ehemaligen Wirtshausterrasse die Bäume.

gruener baum

Ich muß ich wieder unter den Gleisen hindurch, um nach Hause zu kommen. Diese Unterführung mitten im Ort ist nur für Fußgänger und Radfahrer, dadurch kommen diese viel schneller im Ort von einer Seite zur anderen. Die Autos müssen eine ordentlichen Umweg fahren.

s bahn unterfuehrung 2

Diesen Spaziergang zeige ich wieder bei Heike - 3hefecit. Ohne ihre Monatsspaziergänge wäre ich gestern nicht mit der Kamera losgezogen und habe so viel genauer geschaut, was es an Schönem am Wegesrand gibt.

Kommentare
25.11.2025 11:55 https://diebirgitt.blogspot.com/
...da hast du es wirklich gut, dass es eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer gibt, wir stehen so oft minutenlang an der Schranke, denn die werden alle im Ort gleichzeitig geschlossen, auch wenn die Bahn noch zwischendurch hält...unser Ort ist nicht in der Nähe zu einer Großstadt, aber hat viele ländliche Ähnlichkeiten zu deinen Bildern...ich nenne es immer Dorfrunde, wenn ich hier direkt unterwegs bin...schön mal so Bilder von einem anderen Ort zu sehen...wünsche dir einen guten Tag,
LG Birgitt
22.11.2025 15:25 3he fecit
Es war mir nicht bewusst, dass dein Wahlheimatort so direkt an München grenzt. Wobei dieser Stadtrand ja sehr schön Grün ist. Bei deiner Beschreibung der Bahnlinie, die Gröbenzell durchschneidet und anscheinend wirklich massiv trennt, musste ich an Asterix und "Der große Graben" denken. Für das Ortsleben kann das doch nicht angenehm sein. Zum Glück gibt es zumindest für Fußgänger und Radfahrer eine direkte Unterführung. Was mich auch traurig macht ist dieses seit 2006 leerstehende Haus. Im benachbarten München gibt es Wohnungsnot und hohe Mietpreise, und doch gibt es jahrzehntelangen Leerstand und Bausubstanz verkommt. Dabei sieht das Haus aus wie eines das man gut adaptieren könnte. Die Geschichte hinter dem Leerstand ist vermutlich keine schöne. Dafür sind die bunten Beeren und die Samenstände schön und muntern das Novembergrau und auch meine wegen dem Leerstand trübe Stimmung auf :)
Schön dass du uns auf einen Spaziergang um dein Dorf mitgenommen hast.
Liebe Grüße, heike
Die Kommentare werden vor der Freigabe geprüft, um Spam zu vermeiden. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert. Sie können irgendeinen Spitznamen verwenden.